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QR-Codes für den Druck planen

Für Bearbeiter und Agenturen 3 Minuten Stand November 2026

Ein gedruckter QR-Code lässt sich nicht mehr korrigieren. Ist er zu klein, führt er ins Leere oder lässt sich nicht scannen, steht der Fehler auf Tausenden Flyern oder an jeder Plakatwand. Deshalb gilt hier mehr als irgendwo sonst: erst planen und testen, dann drucken.

Größe und Abstand

Die richtige Größe hängt davon ab, aus welcher Entfernung gescannt wird. Als Faustregel für den Mindestwert:

  • Flyer und Visitenkarten: mindestens 2 × 2 cm.
  • Roll-ups und Aufsteller: mindestens 5 × 5 cm.
  • Plakate: 8 cm und mehr. Je weiter der Abstand, desto größer der Code.

Je kürzer die kodierte Adresse, desto grober ist das Muster und desto leichter lässt es sich scannen. Eine sehr lange Adresse ergibt ein dichtes Muster, das mehr Platz braucht.

Ruhezone und Kontrast

  • Ruhezone: Lassen Sie rund um den Code einen freien Rand von mindestens vier Modulen (das sind vier Kästchen des Musters). Text, Bilder oder der Rand des Papiers dürfen nicht hineinragen.
  • Kontrast: Dunkler Code auf hellem Grund ist am sichersten. Helle Codes auf dunklem Hintergrund und Codes mit wenig Kontrast lesen viele Kameras schlecht.
  • Schmuck mit Maß: Logos in der Mitte oder Farbverläufe verringern die Lesbarkeit. Wenn Sie so etwas verwenden, brauchen Sie eine höhere Fehlerkorrektur und einen besonders gründlichen Test.

Ein Code pro Werbemittel

Wenn dasselbe Plakat an fünf Orten hängt und alle denselben Code tragen, sehen Sie nur die Summe. Legen Sie für jedes Werbemittel und jeden Standort einen eigenen Link an, mit eigener Platzierung, zum Beispiel plakat-bahnhof und flyer-messe. So sehen Sie später, welches Mittel gewirkt hat. Wie Sie die Werte benennen, regelt Ihre Namenskonvention. Für Matomo beschreibt der Artikel Kampagnentracking in Matomo im Abschnitt „QR-Codes und Print“ die Werte je Standort.

Statisch oder dynamisch

  • Statischer Code: enthält die volle Adresse. Er funktioniert ohne Zusatzdienst und für immer, solange die Zielseite existiert. Das Ziel lässt sich nach dem Druck nicht mehr ändern, und Scans werden nicht gezählt.
  • Dynamischer Code: zeigt auf eine kurze Adresse, die zum Ziel weiterleitet. Das Ziel bleibt nach dem Druck änderbar, und Scans lassen sich zählen. Dafür hängt der Code von dem Dienst ab, der weiterleitet. Prüfen Sie, wie lange der Anbieter die Weiterleitung garantiert, denn wenn der Dienst endet, führt jeder gedruckte Code ins Leere.

Für Material mit langer Lebensdauer ist die Frage entscheidend, wem die kurze Adresse gehört und wer sie in Jahren noch betreibt.

Vor dem Druck testen

  1. Scannen Sie den Code mit mindestens zwei Geräten, einem iPhone und einem Android-Gerät.
  2. Scannen Sie ihn vom Probeausdruck in der echten Größe und aus der echten Entfernung, nicht vom Bildschirm.
  3. Prüfen Sie, dass die richtige Seite in der richtigen Sprache lädt und der Besuch mit den erwarteten Werten in der Analyse erscheint.
  4. Geben Sie den Druck erst danach frei und bewahren Sie die Dateien mit Link und Prüfergebnis auf.

Prüfen Sie auch, ob die Zielseite auf dem Handy brauchbar ist. Wer einen Code scannt, ist fast immer mobil unterwegs.

Feinwerk Campaigns

Feinwerk Campaigns legt statische QR-Codes zu Ihren Links an, mit Download als SVG, PNG, PDF oder EPS und Hinweis zur Mindestgröße. Dynamische Codes In Kürze sind noch nicht nutzbar. Gedruckte QR-Codes führen nie ins Leere. Mehr im Handbuch unter Kurzlinks und QR-Codes, Teilnahme am Pilot über die Pilotseite.

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